Maschinenringe Ost

Bundesrat stoppt Solar-Kürzung - Senkung um maximal 10% gefordert

Datum: Mittwoch, 9. Juni 2010

Die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom von 11 - 16% gemäß EEG wurde vorläufig vom Deutschen Bundesrat gestoppt. Der Aufruf der Länderkammern an den Vermittlungsausschuss fordert eine gemäßigtere Kürzung der Solarstrom-Förderung. Insbesondere in den Bundesländern mit vielen Solar-Unternehmensoll die vorgesehene Senkung der Einspeisevergütung auf 10% begrenzt sein.

 

 

Bundesregierung und Bundestag hatten die Kürzungen beschlossen, um die staatliche Förderung an den Preisverfall bei Solaranlagen anzupassen. Mit den geringeren Subventionen, die über den Strompreis an die Verbraucher verrechnet werden, sollten diese nun entlastet werden.

Eine komplette Verhinderung der Kürzung ist eher unwahrscheinlich, jedoch wird in Zusammenarbeit mit dem Vermittlungsausschuss ein Kompromiss ausgearbeitet werden müssen.

Die aktuellen Kürzungen sind wie folgt:

  • Solaranlagen auf Ackerflächen - keine Förderung mehr
  • Strom von Dachanlagen mit Netzeinspeisung - minus 16 (bei mindestens 30% Eigenverbrauch beträgt die Vergütung je kWh 8 Cent)
  • Freiflächen - minus 15%

Ob es dabei bleibt wird sich bei zeigen.